Demeter – biodynamische Qualität entsteht aus der Vielfalt einer starken Gemeinschaft

Wenn Demeter draufsteht, ist Demeter drin

Demeter ist das Markenzeichen für Produkte aus Biologisch-Dynamischer Wirtschaftsweise. Nur streng kontrollierte Vertragspartner dürfen das Demeter-Zeichen nutzen. Lückenlos wird überprüft, ob vom Anbau bis zur Verarbeitung die konsequenten Richtlinien des Demeter-Verbandes eingehalten werden. Hinzu kommt die staatliche, jährliche EG-Bio-Kontrolle nach der EG-Bio-Verordnung, die den Mindeststandard für ökologische Waren regelt. Die ganzheitlichen Demeter-Ansprüche gehen darüber hinaus. Sie erfordern neben dem Verzicht auf synthetische Dünger und chemische Pflanzenschutzmittel beziehungsweise künstliche Zusatzstoffe in der Weiterverarbeitung eine gezielte Förderung der Lebensprozesse im Boden und in der Nahrung. Demeter-Landwirte und -Verarbeiter sind aktive Gestalter einer lebenswerten Zukunft. Sie garantieren Lebensmittel mit Charakter, deren arttypischer Geschmack zum intensiven und gesunden Genuß-Erlebnis werden.

 Über 3000 Lebensmittel mit Charakter – plus Kosmetika und Mode

„Es gibt nichts, was es nicht gibt“ – das zu sagen, wäre etwas übertrieben, denn Demeter-Produkte werden nur zugelassen, wenn sie wirklich sinnvoll und wertvoll sind. Vom italienischen Antipasti über den vegetarischen Brotaufstrich, die komplette Babynahrung, herzhafte und süße Knabbereien, preisgekröntes Eis, stärkende Stutenmilch, schnelle Tiefkühllasagne, Rohmilchkäse, Wein oder Lammsalami bis zum Zwieback spannt sich das Angebot der Lebensmittel mit Charakter. Von Askese mit Körnern und Grünzeug kann also wirklich keine Rede sein. Dazu kommt hochwertige, naturbelassene Kosmetik für Groß und Klein. Und für die „zweite Haut“ Textilien mit dem Demeter-Zeichen aus Wolle und Baumwolle.

 Mit Demeter im qualitätsorientiertem Handel auf der sicheren Seite

Produkte aus der Biologisch-Dynamischen Wirtschaftsweise haben Charakter. Da erscheint es wünschenswert, dass auch die Einkaufsstätte für diese Waren eine individuelle Qualität ausdrückt. Deshalb werden Demeter-Produkte nur in qualitätsorientierten Geschäften angeboten. Besonders eng ist die Zusammenarbeit mit Hofläden, Naturkostfachgeschäften und Reformhäusern sowie der wachsenden Zahl an Demeter-Aktiv-Partner-Läden in allen Teilen der Republik. Anspruchsvolle Produkte fordern nun mal Identifikation, Hintergrundwissen, Service und Beratungskompetenz. Gemeinsam bemüht sich Demeter mit seinen Partnern, diesen Ansprüchen gerecht zu werden. Das gilt auch für die Fachgeschäfte der Bäcker und Metzger, die mit dem Demeter-Logo ebenso deutlich machen: Hier wird ökologisch konsequent und zukunftsorientiert gearbeitet!

 Ganzheitliches Denken auf dem Bauernhof konsequent umgesetzt

Angeregt durch Rudolf Steiners „Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft“ und anknüpfend an Goethes Methode der Naturerkenntnis betrachten Demeter-Bauern ihren Hof als lebendigen, einzigartigen Organismus. Sie haben nicht allein die konkreten materiellen Substanzen, die physischen Kräfte der Natur, im Blick, sondern auch die gestaltenden Kräfte des Kosmos. Sensible Naturbeobachtungen schulen und beeinflussen die tägliche Arbeit. Im Bemühen um einen ganzheitlichen Ansatz und ein spirituelles Verständnis entwickeln die Demeter-Bauern auch eigene Strategien, mit Ressourcen umzugehen. Deshalb gibt es hier viele Vorreiter in Sachen alternative Energien und nachwachsende Rohstoffe. Verantwortung für die Gesundheit von Mensch und Erde erfordert mehr als das Weglassen von Chemie, mehr als Kompostwirtschaft und Gründüngung – sie braucht die aktive Unterstützung und Gestaltung der Lebensprozesse!

 Präparate fördern die Bodenfruchtbarkeit

Typisch für den biologisch-dynamischen Landbau und deshalb in den Demeter-Richtlinien entsprechend verankert ist der Einsatz spezieller Präparate aus Heilkräutern, Mineralien und Kuhdung. Sie werden auf den Höfen meist selber hergestellt und fein dosiert eingesetzt, denn sie wirken nicht durch die Menge, sondern durch die feinstoffliche Information – vergleichbar mit den Prinzipien der Klassischen Homöopathie. Dadurch kann die Fruchtbarkeit des Bodens erheblich gesteigert werden, was sich durch höhere Aktivität der Bodenlebewesen, den höchsten Gehalt an Biomasse und an der ausgeprägten Verwurzelung der Pflanzen darstellen läßt. Biologisch-dynamische Wiesen sind besonders kräuterreich, ergeben also vielseitiges, gesundes Futter für die Tiere, die dadurch beste Milch- und Fleischergebnisse erzielen können. Durch Forschungen über Jahrzehnte hinweg – zum Beispiel beim Schweizer Institut FIBL – ist belegt, dass die Biologisch-Dynamischen Präparate der Kulturlandschaft einige der Kräfte wiedergeben, die sie selbst bei bester Bewirtschaftung zwangsläufig einbüßt. So wird nachhaltig gewirtschaftet im besten Sinne des Wortes!

 Vom richtigen Zeitpunkt

Für alles im Leben gibt es geeignete und weniger passende Zeiten – die Kunst besteht darin, sie zu unterscheiden. Dieser Aufgabe stellen sich die Demeter-Bauern im Jahreslauf ihrer Arbeiten. Sie bauen dabei auf kosmische Rhythmen. Ihr Einfluß auf die Pflanzenwelt ist unbestritten und auch viele Tiere reagieren nachweislich auf die Kräfte aus dem Universum, etwa bei der Fruchtbarkeit. Die biologisch-dynamische Konstellationsforschung untersucht seit Jahrzehnten die Auswirkungen planetarischer Ereignisse auf landwirtschaftliche Kulturen. Es ist wissenschaftlich belegt, dass bei abnehmendem Mond geschlagenes Holz widerstandsfähiger gegen Holzwurmbefall und Fäulnis ist. Möhren bringen nach der Aussaat vor Vollmond besonders gute Erträge und sind optimal lagerfähig, während Kartoffeln dabei Mindererträge zeigen. Die kosmische Dimension unseres Lebens ist Demeter-Bauern täglich neu eine spannende Herausforderung.

Ist das Tier gesund, freut sich der Mensch

Beziehung ist ein Schlüsselwort für die Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise. Es umfaßt nicht nur das gemeinschaftliche Handeln oder den respektvollen Umgang mit pflegebedürftigen Menschen, die in Lebensgemeinschaften auf vielen Höfen ihren Platz finden, sondern meint auch die wesensgemäße Tierhaltung. In liebevoller Verantwortung für unsere Haustiere bekommen Rinder, Schweine, Geflügel, Schafe und Ziegen, aber auch Bienen artgerechte Ställe, Bewegung, frische Luft und achtsame Zuwendung. Sie danken es mit Vitalität, guter Fruchtbarkeit und gesunden, wohlschmeckenden Lebensmitteln. Demeter-Betriebe sind ohne Tierhaltung nicht denkbar. Tiere, vor allem die Kühe, spielen eine zentrale Rolle in der betrieblichen Individualität des Hoforganismus. Die Kühe auf Demeter-Betrieben haben Hörner, das schmerzhafte Enthornen wird nicht praktiziert. Als wichtige lebendige Organe haben die Hörner Einfluß auf den Kräftehaushalt der Tiere und vor allem auf die Verdauungsleistung. So liefern sie ausgewogenen Dünger, der den Boden belebt und fruchtbar hält. Ihr Futter wird selbst erzeugt oder von anderen Demeter-Betrieben dazugekauft. Tiermehle, Zusatzstoffe und vorbeugende Medikamente wie Antibiotika oder Hormone sind tabu. Für den letzten Gang des Tieres, das dem Menschen als Nahrung dienen soll, gebieten ethische Einsicht und moralische Verantwortung, dass Angst, Streß, Durst und Schmerzen vermieden werden – auch das regeln die Demeter-Tierhaltungs-Richtlinien.

 Von der Glokalisierung der Märkte

Während überall der Globalisierung das Wort geredet wird, setzt Demeter auf Glokalisierung. Der Schutz bäuerlich-handwerklicher Kultur vor Ort und die nachhaltige Sicherung regionaler Strukturen sind Prinzip – überall auf der Welt, wo Demeter aktiv ist. Lebensmittel mit Charakter entstehen durch die intensive Verbindung mit Boden und Umwelt. Wer kennt nicht das unverwechselbare Aroma guter Weine, deren Qualität gerade darin besteht, dass sie Spiegel ihres typischen Klimas und Bodens sind? Es ist kein Widerspruch, dass Demeter weltweit auf fünf Kontinenten in 35 Ländern arbeitet. Bewußter Genuß erkennt das Beste aus allen Regionen der Welt. Da schmeckt die Demeter-Möhre vom Bauern aus der Nachbarschaft genauso gut wie der Demeter-Kaffee aus Mexiko.

 Verarbeitung ist werterhaltende Veredelung

Der Mensch lebt nicht von frischen Lebensmitteln allein. Verarbeitete Demeter-Produkte müssen den Anspruch erfüllen, die hohe Qualität der Rohware in der Verarbeitung zu erhalten, zu fördern und für die menschliche Ernährung auf zu schließen. Entsprechende Verarbeitungs-Richtlinien fordern die handwerkliche Kunst der Hersteller heraus, denn selbst natürliche Zusatzstoffe sind nur erlaubt, wenn sie unabdingbar nötig sind. Das krebserregende Nitritpökelsalz etwa ist für Demeter-Fleisch und Wurstwaren ausgeschlossen, auch wenn es für sonstige Bio-Produkte zugelassen ist. Gentechnisch veränderte Stoffe sind natürlich absolut verboten. Sie passen nicht zum Lebensmittelleitbild, das die Demeter-Qualität der Nahrung in seiner lebendigen Vielfalt beschreibt.

Qualität wird sichtbar – und im Genuß erlebbar

Qualität ist buchstäblich in aller Munde – zumindest in der Werbung. Für Verbraucher ist es entscheidend, nachvollziehbare Kriterien des jeweiligen Qualitätsbegriffs zu kennen. Bei Demeter sorgen konsequente Richtlinien vom Anbau bis zur Verarbeitung für einen einheitlich hohen Standard, dessen Einhaltung unabhängig kontrolliert wird. Damit nicht genug. Seit Jahrzehnten arbeiten Wissenschaftler daran, die Besonderheit der biologisch-dynamisch erzeugten Lebensmittel darzustellen. Mit den bildschaffenden Methoden etwa kann die innere Qualität, das Charaktervoll-Arttypische, sichtbar gemacht werden. So zeigen sich in filigranen Bildern Unterschiede nicht nur zwischen konventionellen und Bio-Produkten, sondern auch zwischen organisch-biologisch und biologisch-dynamisch kultivierten. Diese spezielle Ordnung, die mehr ist als ein stoffliches Phänomen, wird bei Demeter-Rohstoffen (Äpfel, Kartoffeln, Getreide, Karotten) ebenso deutlich wie bei nach Demeter-Standard veredelten Waren, zum Beispiel Saft oder Milch. Wenn Verarbeitung als Veredelung begriffen wird, fördert sie demnach das Charakteristische des Lebensmittels. So erhält der Mensch eine Nahrung, die nicht nur den Magen füllt, sondern Körper, Seele, Geist gleichermaßen dient. Ein Lebensmittel, das diesen Namen verdient, ist mehr als die Summe seiner Inhaltstoffe. Den Unterschied schmeckt und fühlt man – es kommt auf die inneren Werte an!

 Eine starke Gemeinschaft

Die Demeter-Bewegung als unternehmerisches Netzwerk fördert die Entwicklung der Biologisch-Dynamischen Wirtschaftsweise, um die Lebensgrundlagen auf dieser Erde sichern und den Menschen in seinem positiven Wirken zu stärken. In der Kooperation tragen Erzeuger, Verarbeiter, Händler und Verbraucher partnerschaftlich zur Marktgestaltung bei. Diese Assoziation behält den Menschen und seine Bedürfnisse im Blick und wird der ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Verantwortung gleicher maßen gerecht. Faire Preise und soziale Verbindlichkeit sind die Demeter-Antwort auf die flutende Fusionswelle. Die weltweit größte Anbieter-Gemeinschaft ökologischer Waren bündelt die Vielfalt individuell handelnder, selbständiger Unternehmer unter einem Zeichen, dem Demeter-Markenzeichen.

Das Schreiben wurde bereitgestellt von:
Demeter e. V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/
Vorstands-Assistenz
Brandschneise 1
64295 Darmstadt

Demeter als Qualitätsführer

Demeter als Qualitätsführer –

Mehr als der kleine Unterschied im Vergleich zu EU-Bio

 Verbraucher wollen es ganz genau wissen. Sie fragen: Wie unterscheiden sich Bio-Waren im Discounter und Produkte mit dem staatlichen Bio-Siegel von Demeter-Nahrungsmitteln aus der Biodynamischen Wirtschaftsweise? Als Öko-Pionier seit über 80 Jahren nimmt Demeter selbstbewusst die Qualitätsführerschaft im Bio-Bereich für sich in Anspruch. VorstandStephan Illierklärt: „Das Bio-Siegel setzt das Mindestmaß fürs Öko-Essen. Demeter-Bauern und –Hersteller leisten erheblich mehr als die EU-Bio-Verordnung vorschreibt. Das kommt der Qualität der Lebensmittel ebenso zu Gute wie der Umwelt.“

 

Während Brüssel erlaubt, dass einzelne Betriebsteile eines Bauernhofes auf Bio-Wirtschaft umgestellt und andere konventionell weiter bewirtschaftet werden, gibt es bei Demeter ausschließlich die Gesamtbetriebsumstellung. Und zwar nicht nur, weil Abgrenzung und Kontrolle erschwert werden, sondern aus Überzeugung. Der gesamte Hof wird als individueller Organismus verstanden. Deshalb hat Demeter als einziger Öko-Verband für seine landwirtschaftlichen Betriebe die Tierhaltung obligatorisch vorgeschrieben. Denn Demeter-Bauern halten genau so viel Kühe, wie es zu ihrem Land passt. Die sorgen mit ihrem Mist exakt für den wertvollen Dünger, der gebraucht wird, um das Land fruchtbar zu halten. Die Tiere bekommen das auf dem Hof gewonnene Futter und liefern dafür wertvolle Lebensmittel. 

 

100 Prozent Bio-Futter sind Pflicht für Demeter-Bauern, mindestens 80 Prozent der Futterration für die Wiederkäuer und mindestens 50 Prozent des gesamten Tierfutters muss Demeter-Qualität haben, 50 Prozent muss vom eigenen Hof stammen. Demeter-Höfe sind also Bauernhöfe mit Menschen, die mit Tieren, Pflanzen und Boden eine Einheit – den individuellen Hoforganismus –  entwickeln und dabei wechselseitig voneinander profitieren.

Tiere, vor allem die Kühe, spielen eine zentrale Rolle in der betrieblichen Individualität des Hoforganismus. An Demeter-Kühen ist etwas ganz Besonderes dran. Und darauf sind Demeter-Bauern stolz, auch wenn es gar nicht ihr Verdienst ist. Denn die Hörner der Kühe wachsen von ganz allein. Alles, was die biodynamischen Landwirte tun: Sie verzichten auf das schmerzhafte Enthornen, wie es sonst üblich ist. In der Biodynamischen Wirtschaftsweise werden Tiere eben nicht nur artgerecht, sondern wesensgemäß gehalten. Kühe mit Hörnern liefern besonders guten Mist für die Düngung und geben vollwertige Milch. Es gibt inzwischen Hinweise darauf, dass Demeter-Milch von Hörner tragenden Kühen selbst von Menschen vertragen wird, die auf herkömmliche Milch allergisch reagieren.

 

Biodynamische Bauern entwickeln eine spirituelle Form der Landwirtschaft. Sie haben nicht allein die konkreten materiellen Substanzen, die physischen Kräfte der Natur, im Blick, sondern auch die gestaltenden Kräfte des Kosmos. Typisch und deshalb in den Richtlinien entsprechend verankert ist der Einsatz spezieller Präparate aus Heilkräutern, Mineralien und Kuhdung. Die Landwirte stellen sie selbst her: Aus Baldrian, Kamille, Eichenrinde, fein zerriebenen Quarzkristallen, Schafgarbe oder einem Kuhhorn, das – mit Kuhdung gefüllt – im Frühherbst vergraben wird. Dieses Hornmist-Präparat wird im Frühjahr aus dem Horn geschabt und in einem bestimmten Verhältnis mit Wasser verrührt, dynamisiert. So lassen sich die gesammelten kosmischen Kräfte des Präparats unmittelbar auf das Wasser übertragen. Und das bringen die Bauern als feinen Sprühregen auf die Nutzflächen aus. Es wirkt dann wie in der Homöopathie energetisch auf Boden und Pflanzen.

 

Das Ergebnis ist naturwissenschaftlich erforscht. Durch die Biologisch-Dynamischen Präparate wird der Boden immer lebendiger und fruchtbarer. Seine Humusschicht wächst, die Pflanzen reifen harmonischer. Demeter-Landwirte geben so der Natur mehr zurück, als sie ihr nehmen.

 

Um Qualität von Anfang an zu sichern, bietet die Züchtung von eigenem Saatgut optimal angepasste Sorten bei Getreide und Gemüse. Kulturpflanzen als das Jahrtausende alte Erbe unserer Vorfahren züchten Demeter-Bauern weiter,  gestalten besondere Qualitäten bei Inhaltsstoffen und Geschmack im Dialog mit der Natur und entwickeln so eigenständige Alternativen zur Saatgutzüchtung aus dem Labor. Die Richtlinien setzen bei Getreide bereits komplett auf diese samenfesten Sorten und lassen weder Hybriden noch Sorten aus Zellfusionstechnik zu.

 

Und der Genießer kann den Unterschied der so kultivierten Nahrungspflanzen spüren. Als Nonnen im Kloster Heiligenbronn im Rahmen einer Pilotstudie ihr Essen auf biodynamische Lebensmittel mit hohem Frischeanteil umstellten,

 

fühlten sie sich so klar, leistungsfähig und fit wie sonst nur beim Fasten – und es schmeckte ihnen besser als jemals zuvor. Nur stofflich-analytisch lässt sich dies nicht erklären, auch wenn Demeter-Lebensmittel oft mehr Nährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe bieten als andere. Aber im Essen wirken eben nicht nur Stoffe, sondern auch Kräfte. Sie zeigen sich in hoher Vitalqualität und können erkannt werden mit den Bildschaffenden Methoden oder der Bildekräfte-Forschung. Im fruchtbaren Boden ist das Wachstum dank der Präparate harmonischer und die Reifung arttypischer.

 

Demeter-Hersteller verstehen es,  mit Sorgfalt, Konsequenz und Können die Qualität dieser Rohstoffe  zu bewahren und sogar weiter zu entwickeln. Verbraucher spüren die gute Wirkung auf Körper, Seele und Geist. Handwerkliches Können und der weitgehende Verzicht auf Zusatzstoffe zahlen sich eben aus. So können Bio-Kunden bei Demeter-Waren immer sicher sein, dass weder Nitritpökelsalz noch so genannte natürliche Aromen zugesetzt wurden. Nur Aromaextrakte sind zugelassen, denn die sorgen für ehrlichen Geschmack. Auch auf die umstrittene Jodierung verzichten Demeter-Hersteller grundsätzlich.

 

Demeter-Produkte gibt es nur dort, wo Qualität groß geschrieben wird: In Hofläden, Naturkostfachgeschäften, Bio-Supermärkten, bei ausgewählten selbstständigen Lebensmitteleinzelhändlern  und vor allem in den Demeter-Aktiv-Partner-Läden. „Anspruchsvolle Produkte fordern nun mal Identifikation, Hintergrundwissen, Service und Beratungskompetenz,“ kommentiert AgraringenieurStephan Illivon Demeter. Der Verband praktiziert die Kooperation von Erzeugern, Verarbeitern, Händlern und Verbrauchern an „Runden Tischen“, die partnerschaftlich zur Marktgestaltung beitragen und faire Preise sowie soziale Verbindlichkeit zum Ziel haben.

Bereit gestellt wurde dieses Schreiben von:
Demeter e. V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/
Vorstands-Assistenz
Brandschneise 1
64295 Darmstadt
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Demeter – Markenzeichen für biodynamische Qualität

Demeter steht für Produkte der Biologisch-Dynamischen Wirtschaftsweise. Diese älteste ökologische Form der Landbewirtschaftung geht auf Impulse von Rudolf Steiner zurück, der Anfang des 20. Jahrhunderts auch Waldorfpädagogik und anthroposophische Heilweise initiierte.

 

Den Pionieren in Sachen Bio ist es gelungen, Demeter als moderne und zukunftsfähige Anbauweise immer weiter zu entwickeln. So gilt biodynamisch inzwischen als die nachhaltigste Form der Landbewirtschaftung. Sie sorgt dafür, dass die Humusschicht kontinuierlich wächst. Das beweisen unabhängige Forschungsarbeiten, die über mehr als 20 Jahre die Unterschiede zwischen konventioneller, biologisch-organischer und biologisch-dynamischer Kultur untersucht haben. Das ist gerade angesichts der Klimaveränderung wesentlich, weil im Humus große Mengen Kohlendioxid gebunden werden, was dem Treibhauseffekt entgegenwirkt.

 

Durch selbst hergestellte, feinstofflich wirkende Präparate aus Mist, Heilpflanzen und Mineralien wird die Bodenfruchtbarkeit in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft nachhaltig gefördert und das charakteristische Aroma der Lebensmittel voll entwickelt. Vom Antipasti über die Babynahrung, vom Wein bis zum Zwieback, von der Demeter-Baumwolle bis zu Kosmetika spannt sich der Sortimentsbogen.

 

Mit einer beispiellosen Co-Marken-Strategie garantiert Demeter dem Verbraucher die biologisch-dynamische Qualität, während der Hersteller mit seinem Namen für die sorgfältige Verarbeitung bürgt.

 

In Deutschland wirtschaften rund 1400 Landwirte mit über 66 000 Hektar Fläche biologisch-dynamisch. Zum Demeter e. V. gehören zudem etwa 330 Demeter-Hersteller und –Verarbeiter sowie Vertragspartner aus dem Naturkost- und Reformwaren-Großhandel.

 

Als internationale Bio-Marke ist Demeter auf allen Kontinenten vertreten. Von Argentinien bis Ungarn wird in über 50 Ländern von etwa 4500 Bauern mit rund 142 000 Hektar Fläche nach den konsequenten Demeter-Richtlinien anerkannt biologisch-dynamisch gewirtschaftet. Der weltweite Umsatz mit Demeter-Produkten wird auf rund 220 Millionen Euro geschätzt.

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